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Freitag, den 06. April 2012 um 19:02 Uhr |

Über Ostern besetzte das Kollektiv A-Perron das ehemalige Kino Rex am Guisanplatz in Thun. Dies ist bereits die dritte Besetzung des Kollektives, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, Freiraum in Thun zu erschaffen. Von Freitag bis Sonntag hauchte die Gruppe dem ehrwürdigen Kino neues Leben ein und begrüsste über 250 Personen zu ihrer "Osterparty". Am Freitag wurde zu Goa bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Am Samstag konnte der Raum für kreative Aktionen genutzt werden, was dem Kino zu einem neuen Anstrich verhalf. Am Samstag Abend spielten drei Ska&Punk Bands bis in die frühen Morgenstunden und bescherten den Gästen ein anspruchsvolles Musikprogramm. Die Sauvage wurde am Sonntag beendet und das Kino soll noch in dieser Woche endgültig abgerissen werden. An seiner Stelle soll ein neuer Stadtteil entstehen: Das Kino Rex und das ehemalige Gerber-Areal müssen "200 neuen Wohnungen, 10000 Quadratmetern Fläche für Büros und Läden, einem Multiplex-Kino und rund 300 Parkplätzen" weichen.
Die Aktion hat einmal mehr gezeigt, dass die Forderung nach Freiraum grossen Rückhalt findet. Thun benötigt keine neue Altersresidenz, sondern endlich ein AJZ.
[A-Perron] Communiqué zur Besetzung [A-Perron] Communique zur Besetzung des Kino Rex [TT] Besetzung des Kino Rex friedlich beendet
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 14. April 2012 um 13:05 Uhr |
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Antifarevue - kostenlos bestellen! |
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Dienstag, den 27. März 2012 um 17:34 Uhr |
 Die neue Antifarevue, herausgegeben von der Antifa Bern, Antifa Oberland und repro, bietet einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation der rechtsextremen Szene in der Schweiz. Die 40 Seiten starke Broschüre enthält Porträts gegenwärtig aktiver Gruppierungen und Bands und liefert viele Hintergrundinfos.
Das Magazin kann kostenlos bei der Antifa Bern bezogen werden: Antifa Bern, Postfach 5053, 3001 Bern,
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. März 2012 um 17:40 Uhr |
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Donnerstag, den 10. November 2011 um 09:04 Uhr |
Im September fand in Bellinzona der Prozess gegen die Genossin Andy des Revolutionären Aufbaus statt. Sie wurde beschuldigt militante Aktionen gegen Staat und Kapital geplant und durchgeführt zu haben. Seit Jahren wurde Andy vom Staatsschutz überwacht. So wurde auch ein Staatstrojaner gegen Andy eingesetzt. Am 09. November verkündeten die Richter trotz unzureichender Beweise ein hartes Urteil. 17 Monate muss Andy in den Knast! Einmal mehr zeigt sich, dass der Staat AktivistInnen aufgrund für ihre radikale Gesinnung verurteilt.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. November 2011 um 08:54 Uhr |
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Freitag, den 14. Oktober 2011 um 18:52 Uhr |
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Am Freitag 14. Oktober 2011 besetzte die Gruppe A-Peron das ehemalige Pförtnergebäude auf dem Emmi-Areal in Thun (Nähe Kino Rex/Mokka). Das Gelände steht seit der Produktionsverlagerung der Emmi nach Langnau vor zwei Jahren leer und soll einer Überbauung von Marazzi weichen. Übers Wochenende feierten und diskutierten 200 Personen in dem Haus. Dies bestätigt einmal mehr, dass das Bedürfnis nach Freiraum und nichtkommerzieller Kultur gross ist.
Die Behörden tolerierten die Sauvage forderten aber eine Räumung des Hauses bis am Montag Morgen. Die BesetzerInnen liessen sich nicht beirren und blieben in dem Haus. Sie zeigten, dass es ihnen ernst ist mit der Forderung eines Autonomen Zentrums. Die Eigentümerin Credit Suisse zeigte anfänglich gar bereit einer Zwischennutzung zuzustimmen, liess diese Hoffnung am Mittwoch mit klaren Worten platzen. „Sie sei nicht bereit, die Nutzung der Hausbesetzer zu tolerieren“. Begründet wird die drohende Räumung mit baulichen Mängeln und Gefahr für Personen. Wer sich das Haus einmal von innen angesehen hat, wird feststellen, dass der Zustand und die Bausubstanz gut sind.
Von Seiten der Stadt sind die Reaktionen geteilt. Klar ist, dass sie kein AJZ in Thun will. Die knapp ein Jahr dauernden Verhandlungen - mit mehrfachen Mietangeboten an die Stadt - zwischen Raumfänger und Behörden 2005 führten in eine Sackgasse. Auch gab oder drohte die Behörden mehrmals mit der Räumung städtischer Liegenschaften (Almendstrasse 12, Durchgangszentrum). Trotzdem sieht die Stadt sich immer stärkerem Druck ausgesetzt etwas für die Jugend in Thun zu machen. Verschiedene Initiativen von und für Jugendlichen wurden bis jetzt abgelehnt oder nicht umgesetzt. Mit der Schliessung des Rocks hat die Unzufriedenheit einen neuen Höchststand erreicht. Dem begenet man jedoch nicht etwa mit neuen Angeboten, sondern mit erhöhten Polizeipräsenz.
Programm
Donnerstag 20.10.11 Ab 18:00 Instrumenten Workshop Ab 20:00 VoKü Ab 21:00 Jam Session, Open Mic
Freitag 21.10.11 Bad Taste
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 10:12 Uhr |
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